2006
+++ Quelle: Schütze-Brief 9. Febr. 2006
Bei der Knie-Totalendoprothese
(Knie-TEP) ist ein statistischer Zusammenhang zwischen Menge und
Ergebnisqualität der Eingriffe anhand deutscher Versorgungsdaten nachweisbar.
Allgemein gültige Schwellenwerte für Mindestmengen lassen sich daraus aber
nicht ableiten, stellte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen (IQWiG) am 6. Februar 2006 bei der Veröffentlichung des Abschlussberichts
über die „Entwicklung und Anwendung von Modellen zur Berechnung von
Schwellenwerten bei Mindestmengen für die Knie-Totalendoprothese“ fest.
Das Thema „Mindestmengen“ ist jetzt Gegenstand eines auf zwei Jahre
angelegten Forschungsprojektes, das der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA)
in Auftrag gegeben hat. Untersucht werden hier die Auswirkungen der vom G-BA
bereits beschlossenen Mindestmengen auf die Behandlungsqualität und auf die
Krankenhauslandschaft.
Der Abschlussbericht des IQWiG kann unter www.iqwig.de
als PDF-Datei heruntergeladen werden.