Die Arbeit
mit der Praxis EDV gewinnt an Bedeutung
2006 +++ Quelle:
WirtschaftsTip, Juli 2006, 15
Zehn
Felder stecken ab 1. August. den Ausbildungsrahmen für medizinische
Fachangestellte neu ab. Damit ist die Ausbildungsordnung zur Arzthelferin nach mehr als
20 Jahren Geschichte. Künftig sind diese Themen wichtig:
Ausbildungsbetrieb
Berufsbildung, Arbeits-, Tarifrecht
Anforderungen an den Beruf
Organisation und Rechtsform des Ausbildungsbetriebes
Gesetzliche/vertragliche Bestimmungen der medizinischen Versorgung
Gesundheitsschutz und
Hygiene
Sicherheit und Gesundheitsschutz
Arbeits- und Praxishygiene
Schutz vor Infektionskrankheiten
Kommunikation
Formen und Methoden
Verhalten in Konfliktsituationen
Patientenbetreuung und -beratung
Betreuen von Patienten
Beraten von Patienten
Betriebsorganisation
und Qualitätsmanagement
Betriebs- und Arbeitsabläufe
Qualitäts- und Zeitmanagement
Arbeiten im Team
Marketing
Verwaltung und Abrechnung
Verwaltungsarbeiten
Materialbeschaffung und -verwaltung
Abrechnungswesen
Information
und Dokumentation
Info- und Kommunikationssysteme
Dokumentation
Datenschutz und -sicherheit
Maßnahmen
bei Diagnostik und Therapie unter Aufsicht des Arztes
Assistenz Bei ärztlicher Diagnostik
und Therapie
Umgang mit Arzneimitteln, Sera, Impfstoffen sowie Heil-/Hilfsmitteln
Prävention
und Rehabilitation
Grundlagen
Not- und Zwischenfälle
Mehr Details:
Die neue Ausbildungsordnung legt
mehr Details fest als ihre Vorgängerin. Alle Kollegen, die ausbilden, müssen im
Bereich Diagnostik und Therapie folgende Fähigkeiten verbindlich vermitteln:
Vitalwerte. bestimmen, Patienten messen und wiegen, EKG schreiben, Lungenfunktion
prüfen, bei Ultraschalluntersuchungen, Punktionen und Katheterisierung
mitwirken, venös und kapillar Blut entnehmen, Abstriche machen, Blutzucker
bestimmen, Blutsenkung, Urinstatus, Leukozytenzählung sowie Tests auf okkultes
Blut durchführen, Untersuchungsmaterial aufbereiten und versenden, bei
Infusionen und Injektionen assistieren, subkutan und intramuskulär injizieren,
Stütz- und Wundverbände anlegen, Wärme-, Kälte- und Reizstromanwendungen und
intrakutane Tests und Inhalationen durchführen, bei chirurgischen Maßnahmen
mitwirken, Wunden versorgen.